50 Tipps zum Energiesparen

Wenn Sie Energie sparen, schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Sich ein wenig Gedanken über den eigenen Energieverbrauch zu machen, lohnt sich also. Hier finden Sie zahlreiche Tipps, wie Sie beim zum Energiesparen kleine oder größere Beiträge für mehr Umweltschutz im Haushalt leisten können:

Heizen

– Sorgen Sie als Hausbesitzer für eine gute Wärmedämmung Ihres Gebäudes, fordern Sie dies als Mieter von Ihrem Vermieter ein.
– Ziehen Sie in der Wohnung lieber einen Pullover über als die Heizung höher zu stellen.
– Sorgen Sie dafür, dass die Heizkörper frei stehen und nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden.
– Lüften Sie bei kalten Außentemperaturen mehrmals am Tag stoßweise, statt mit dauerhaft gekippten Fenstern.
– Schalten Sie beim Lüften die Heizkörper in den jeweiligen Zimmern aus.
– Dichten Sie zugige Fenster oder Türen mit selbstklebenden Dichtungsstreifen ab.
– Bringen Sie hinter den Heizkörpern eine Reflektorfolie an, damit der Wärmeverlust durch die Wand veringert wird.
Heizstrahler sollten kein Ersatz für normale Heizkörper sein, weil sie viel Strom fressen.

Licht

– Verwenden Sie in Räumen, wo das Licht längere Zeit brennt und nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird, Energiesparlampen.
– Falls Sie Glühbirnen brauchen, sollten Sie lieber klare als matte Birnen nehmen, weil deren Energieausbeute noch geringer ist.
– Verzichten Sie auf dunkle Tapeten und Vorhänge, weil sie viele Licht schlucken.
Kerzen sollten kein Ersatz für normale Lampen sein, weil deren Herstellung viel Energie verbraucht.
– Auf Gängen oder Wegen, die nur bei Bedarf beleuchtet werden müssen, können Sie das Licht an einen Bewegungsmelder koppeln.

Kochen

– Nehmen Sie die Lebensmittel schon einige Zeit dem Kochen aus dem Kühlschrank oder Gefrierfach.
– Lassen Sie zum Energiesparen beim Kochen immer den Deckel auf dem Topf und drehen Sie dafür den Herd herunter.
– Verwenden Sie beim Kochen mit Elektroherd nur Pfannen oder Töpfe, die denselben Durchmesser wie die Kochplatte haben.
– Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium sind sparsamer als Emailletöpfe, die viel Wärme abstrahlen.
– Moderne Töpfe mit Sandwichboden sitzen besser auf der Herdplatte und nutzen die Wärme noch besser.
– Mit einem Schnellkochtopf spart man nicht nur Energie, sondern ist auch das Essen schneller fertig.
– Nutzen Sie beim Kochen auch die Restwärme der Kochplatte, indem Sie sie etwas früher ausschalten.
– Kochen Sie möglichst mehrere Sachen in einem Topf – zum Beispiel Kartoffeln und Karotten.
– Kochen Sie Wasser mit einem Tauchsieder oder Wasserkocher und nicht auf dem Herd.
– Füllen Sie fertigen Kaffee in die Thermoskanne um, statt ihn auf der Warmhalteplatte der Kaffeemaschine zu lassen.

Backen

– Öffnen Sie beim Backen den Backofen möglichst selten, damit nicht unnötig Wärme verloren geht.
– Nutzen Sie auch beim Backen die Restwärme des Ofens, indem Sie ihn etwas früher ausschalten.
– Wärmen Sie Brötchen auf dem Toaster auf, denn der Backofen braucht mehr Energie.
– Toasten Sie alle Toastscheiben direkt hintereinander, statt immer nur zwei und dann wieder zwei aufzuwärmen.
– Wärmen Sie mit einer Mikrowelle nur kleine Portionen auf, bei größeren Mengen ist der Backofen wirtschaftlicher.
– Überlegen Sie sich vor der Anschaffung, ob Sie ein Mikrowellengerät überhaupt brauchen.

Kühlen

– Achten Sie beim Kauf eines Gefrier- oder Kühlschranks auf eine gute Energieeffizienzklasse, am besten ist die Kennzeichnung „A+++“.
– Prüfen Sie vor der Anschaffung von Gefrierschrank oder -truhe, ob das normale Tiefkühlfach ihres Kühlschranks nicht ausreicht.
– Stellen Sie zum Energiesparen Ihre Gefriertruhe oder ihren Kühlschrank nicht zu kalt ein, minus 18 Grad bzw. sieben Grad sind ausreichend.
– Falls sich Eis im Gefrierfach oder -schrank bildet, sollten Sie das Gerät abtauen.
– Gefrier- und Kühlschrank sollten möglichst kühl stehen – und am besten auch nicht direkt neben dem Backofen.
– Hinter dem Kühlschrank sollte ausreichend Platz sein, damit das Gerät die seine Wärme gut abführen kann.

Waschen

– Schauen Sie schon beim Kauf einer Waschmaschine darauf, dass sie möglichst wenig Strom und Wasser verbraucht.
– Lassen Sie Ihre Waschmaschine immer nur voll beladen laufen, weil Sie sonst nicht nur Strom, sondern auch Wasser verschwenden.
Verzichten Sie auf den Vorwaschgang, der vollkommen überflüssig ist.
– Auch auf den Kochwaschgang können Sie ganz verzichten, weil er viel Strom verbraucht und die Kleidung strapaziert.
– Waschen Sie normal verschmutzte Wäsche bei nur 30 Grad, für stark verschmutzte Wäsche reichen 60 Grad.
– Schließen Sie die Waschmaschine an einen Warmwasseranschluss an, weil warmes Wasser dort sparsamer erzeugt wird.

Trocknen

– Überlegen Sie vor der Anschaffung, ob sie einen Wäschetrockner überhaupt brauchen.
– Achten Sie beim Kauf eines Trockners auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse wie „A+++“.
– Trocknen Sie Wäsche möglichst im Trockenraum im Keller oder auf einer Wäschespinne auf dem Balkon.
– Lassen Sie auch Ihren Wäschetrockner immer nur voll beladen laufen.
– Trocknen Sie möglichst nur Wäschestücke mit gleicher Beschaffenheit zusammen.

Elektrogeräte

– Achten Sie schon beim Kauf von Elektrogeräten darauf, dass sie möglichst wenig Strom verbrauchen.
– Schalten Sie Elektrogeräte nach Gebrauch ganz aus, zum Beispiel indem Sie den Stecker ziehen – auch der Stand-by-Modus frisst Strom.
– Wenn Sie vor dem Computer sitzen und nur kurz weg müssen, lohnt es sich trotzdem, den Bildschirm kurz auszuschalten.
– Stecken Sie aufladbare Elektrogeräte oder Ladestationen für Akkus nur in die Steckdose, wenn Sie wirklich etwas aufladen müssen.
– Verwenden Sie wiederaufladbare Batterien, weil sich so der Aufwand für die Batterieherstellung eher lohnt.
Verzichten Sie auf überflüssige Geräte, wie elektrische Messer oder Eierkocher, denn auch deren Herstellung kostet Energie.
– Verwenden Sie wo es geht mechanische Geräte, statt elektrische – zum Beispiel einen Kehrbesen statt einen Staubsauber.

Öko-Strom

Neben diesen Tipps zum Strom- und zum Energiesparen können Sie auch noch auf andere Weise einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Haushalt leisten. Wechseln Sie zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter, der Sie nicht mit Atom- oder Kohlestrom beliefert, sondern mit Strom aus Sonnen-, Wasser- oder Windenergie.

Lesen Sie dazu mehr: Wie grün kann Strom sein?

Weitere Energiefresser
Energie verbrauchen wir nicht nur, wenn wir heizen, kochen oder Licht einschalten. Unser Energieverbrauch hängt von vielen weiteren Dingen ab. Er wird auch davon beeinflusst, welche Lebensmittel wir essen, wie wir zur Arbeit fahren oder welche Elektrogeräte wir kaufen.

Lesen Sie dazu mehr in folgenden Kategorien:
Ernährung (Bevorzugen Sie Lebensmittel aus Ihrer Region!)
Mobilität (Lassen Sie Ihr Auto möglichst oft stehen!)
Produkte (Kaufen Sie Elektrogeräte mit geringem Energieverbrauch!)

Haben Sie selbst noch mehr Tipps zum Energiesparen? Dann schreiben Sie mir doch über das Kommentarfeld unten auf dieser Seite!

8 Gedanken zu „50 Tipps zum Energiesparen

  1. Michael Kurz

    Hallo Herr Frerichs!
    Von mir noch ein Tipp: Brötchen sollte man auf dem Toaster aufbacken und nicht im Backofen, denn der Backofen braucht viel mehr Energie.
    Gruß, MK

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